Die Giannis D lief im April mit ihrer Ladung Holz 1983 auf das Riff Sha'ab Abu Nuhas und sank. In Japan 1969 unter dem Namen 'Shoyo Maru " vom Stapel gelaufen, war sie zum Zeitpunkt ihrer Havarie im Besitz der griechischen Reederei Dumarc. Daher stammt das" D "in ihrem Namen, das heute noch gut sichtbar auf dem Schornstein prunkt.
Sie liegt in Tiefen von 4 bis 24m. Tauchgänge beginnen in der Regel am Heck, welches grösstenteils intakt ist und ganz getrennt von dem praktisch völlig zerbrochenen Mittschiff liegt. Auch ist Bug ist heil geblieben und liegt ebenfalls getrennt vom Rest des Schiffes auf dem Grund. Durch ein Loch im Schornstein kann man den Maschinenraum im Heck betauchen. Die Instrumente, Rohre und Maschinen sind noch voll erhalten und gut erkennbar. Nach der Erkundung des Hecks geht es weiter über das zerstörte Mittschiff zum intakten Bug, der zwischen 12 und 18 m liegt.
Das Schiff wurde von Weichkorallen kolonisiert und bietet damit vielen Fischen eine Heimat. Begegnungen mit Schulen von Glasfischen und Anthias, Rotfeuerfischen, Zackenbarschen und Napoleons sind wahrscheinlich. Ausserdem haben viele Muränen den Rumpf der Giannis D zu ihrem Zuhause erkoren.